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Höckerschwan

Cygnus olor (J.F.Gmelin, 1789)

Regelmäßig vorkommend
Rote Liste EU: LC — Nicht gefährdet IUCN: LC — Nicht gefährdet

Der Höckerschwan ist eine Vogelart, die innerhalb der Entenvögel (Anatidae) zur Gattung der Schwäne (Cygnus) und zur Unterfamilie der Gänse (Anserinae) gehört. Als halbdomestizierter Vogel ist er heute in weiten Bereichen Mitteleuropas beheimatet. Er hält sich bevorzugt auf Seen, Park- und Fischteichen, in seichten Meeresbuchten und im Winter auch auf offenen Flussläufen auf. Namensgebend für die Art ist der schwarze Höcker am Schnabelansatz. Schwäne haben in Mitteleuropa nur wenige Fressfeinde. Höckerschwäne gehören in Deutschland zu den jagdbaren Tierarten, und jedes Jahr werden mehrere Tausend geschossen. Zu einer Bestandsregulierung kommt es durch die stark ausgeprägte Territorialität der Schwäne während der Brutzeit sowie durch Verluste in strengen Winterhalbjahren.

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Vogelstimme

Verbreitung

Verbreitung Höckerschwan

Quelle: Wikimedia Commons (CC BY-SA)

Populationstrend

Zunehmend
Index (%) 100 125 150 175 200 1980 1990 2000 2010 2020 100 1980: 100.0 1981: 141.3 1982: 133.4 1983: 88.8 1984: 129.7 1985: 114.0 1986: 116.9 1987: 99.4 1988: 122.2 1989: 132.9 1990: 122.0 1991: 149.9 1992: 126.5 1993: 150.5 1994: 148.2 1995: 120.2 1996: 122.6 1997: 119.8 1998: 129.8 1999: 146.1 2000: 154.7 2001: 130.7 2002: 131.4 2003: 146.9 2004: 136.9 2005: 138.0 2006: 151.6 2007: 154.5 2008: 144.0 2009: 145.5 2010: 132.1 2011: 129.1 2012: 147.2 2013: 153.4 2014: 147.0 2015: 159.6 2016: 156.0 2017: 160.2 2018: 158.8 2019: 163.1 2020: 165.6 2021: 191.0 2022: 163.8 2023: 162.3

Relative Bestandsentwicklung in % zum Basisjahr (gestrichelte Linie = 100%).

Daten: PECBMS / EBCC — Europa (CC BY-NC 4.0)