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Zilpzalp

Phylloscopus collybita (Vieillot, 1817)

Regelmäßig vorkommend
Rote Liste EU: LC — Nicht gefährdet

Der Zilpzalp oder Weidenlaubsänger ist eine Vogelart aus der Familie der Laubsängerartigen (Phylloscopidae). Dieser Laubsänger besiedelt große Teile der Paläarktis vom Nordosten Spaniens und Irland nach Osten bis zur Kolyma in Sibirien. Zilpzalpe sind klein, ohne auffallende Zeichnungen und bewegen sich meist gedeckt in höherer Vegetation. Sie fallen daher am ehesten durch den markanten Gesang auf, dem die Art ihren lautmalenden deutschen Namen verdankt. Die Tiere bewohnen ein weites Spektrum bewaldeter Habitate und kommen auch häufig in Parks und den durchgrünten Randbereichen von Städten vor. Die Nahrung besteht vor allem aus kleinen und weichhäutigen Insekten. Der Zilpzalp ist je nach geografischer Verbreitung Kurz- bis Langstreckenzieher. Europäische Vögel überwintern im Bereich des Persischen Golfs, im Mittelmeerraum, in den Oasen der Sahara, in der Trockensavanne südlich der Sahara sowie im ostafrikanischen Hochland. Die Art ist in Europa ein sehr häufiger Brutvogel und nicht gefährdet.

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Vogelstimme

Populationstrend

Zunehmend
Index (%) 100 150 200 250 300 1980 1990 2000 2010 2020 100 1980: 100.0 1981: 91.7 1982: 106.4 1983: 115.3 1984: 160.4 1985: 158.9 1986: 157.0 1987: 156.8 1988: 174.8 1989: 214.1 1990: 245.6 1991: 194.1 1992: 207.8 1993: 225.2 1994: 225.3 1995: 234.2 1996: 215.0 1997: 235.4 1998: 271.4 1999: 213.8 2000: 206.3 2001: 219.7 2002: 223.1 2003: 241.4 2004: 249.9 2005: 194.1 2006: 176.6 2007: 201.3 2008: 210.7 2009: 203.7 2010: 229.0 2011: 232.8 2012: 216.3 2013: 202.3 2014: 227.3 2015: 227.1 2016: 243.5 2017: 235.9 2018: 218.6 2019: 245.5 2020: 263.7 2021: 269.5 2022: 253.0 2023: 275.7

Relative Bestandsentwicklung in % zum Basisjahr (gestrichelte Linie = 100%).

Daten: PECBMS / EBCC — Europa (CC BY-NC 4.0)