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Ringeltaube

Columba palumbus Linnaeus, 1758

Regelmäßig vorkommend
Rote Liste EU: LC — Nicht gefährdet IUCN: LC — Nicht gefährdet

Die Ringeltaube ist eine Vogelart aus der Familie der Tauben (Columbidae). Sie ist die größte Taubenart Mitteleuropas und besiedelt weite Teile der Paläarktis von Nordafrika, Portugal und Irland nach Osten bis Ostsibirien und Kaschmir. Auffällige Merkmale sind die weißen Flügelbänder und der weiße Halsstreifen. Ringeltauben, im deutschsprachigen Raum auch Waldtauben genannt, bewohnen bewaldete Landschaften aller Art, aber auch Alleen, Parks und Friedhöfe, begrünte Wohngebiete, heute auch bis in die Zentren der Städte. Die Ernährung erfolgt wie bei den meisten Arten der Familie fast ausschließlich pflanzlich. Die Ringeltaube ist je nach geografischer Verbreitung Standvogel, Teilzieher oder überwiegend Kurzstreckenzieher und verbringt den Winter vor allem in West- und Südwesteuropa. Die Art ist trotz der starken Bejagung in vielen Ländern ein häufiger Brutvogel und in Europa nicht gefährdet.

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Vogelstimme

Verbreitung

Verbreitung Ringeltaube

Quelle: Wikimedia Commons (CC BY-SA)

Populationstrend

Zunehmend
Index (%) 100 150 200 250 300 1980 1990 2000 2010 2020 100 1980: 100.0 1981: 101.9 1982: 105.2 1983: 113.3 1984: 166.0 1985: 167.9 1986: 159.2 1987: 167.3 1988: 175.5 1989: 147.9 1990: 172.0 1991: 182.0 1992: 174.1 1993: 171.0 1994: 179.9 1995: 159.6 1996: 173.6 1997: 163.3 1998: 176.7 1999: 198.6 2000: 187.6 2001: 196.9 2002: 206.6 2003: 199.5 2004: 207.5 2005: 204.1 2006: 214.2 2007: 210.4 2008: 229.1 2009: 225.0 2010: 231.7 2011: 232.5 2012: 247.2 2013: 238.6 2014: 237.8 2015: 247.1 2016: 244.1 2017: 257.5 2018: 269.3 2019: 273.2 2020: 281.5 2021: 290.6 2022: 297.3 2023: 307.8

Relative Bestandsentwicklung in % zum Basisjahr (gestrichelte Linie = 100%).

Daten: PECBMS / EBCC — Europa (CC BY-NC 4.0)